Positionspapier der AG Rettungsdienst
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Bericht der Arbeitsgruppe anlässlich der 4. Jahrestagung der DGINA
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Das Protokoll des Arbeitstreffens am 24.04.2009 in Wismar
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Bericht der AG Rettungsdienst anlässlich der Arbeitstagung in Wismar
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Die Arbeitsgruppe Rettungsdienst (AG RD) der DGINA stellt sich vor:

Von der Schnittstelle zur Nahtstelle……

Der Rettungsdienst ist ein wichtiger Zuweiser von Notfallpatienten in die Notaufnahmen.

 

Rettungsassistenten und Notärzte sorgen für die bestmögliche Erstversorgung der Notfallpatienten, und leiten die zeitgerechte Weiterbehandlung im nächstgeeigneten Krankenhaus ein.

 

Bedingt durch die systembedingte Arbeitsverdichtung in der ZNA (Steigerung der Einsatz- und Patientenzahlen), die fortgesetzte Personalknappheit und eine stetige Zunahme der administrativen Aufgaben kommt es bei der Übergabe von Patienten durch die Mitarbeiter der Rettungsdienste an das ZNA – Team  zu Konflikten, die nicht sein müssen, und für alle Beteiligten kräftezehrend sind. 

 

Die Arbeitsgruppe Rettungsdienst wurde gemäß Beschluss des DGINA – Vorstandes in Leipzig am 14.02.2008 gegründet.

 

Als an der Schnittstelle engagierte wollen wir effektiv zusammen arbeiten, indem wir unsere Erfahrungen austauschen und damit unser Wissen über die gesamte Rettungskette vertiefen. Durch die Kenntnisse der jeweiligen Arbeitsbereiche wachsen Verständnis und Respekt für die jeweiligen Arbeitsituationen.

 

Unsere Zukunftsvision lautet:

„Aus der Schnittstelle Rettungsdienst / Notaufnahmen wird eine  Nahtstelle“.

 

Die Arbeitsgruppe besteht derzeit aus 10 DGINA-Mitgliedern, die in beiden Bereichen der Notfallmedizin, d.h. präklinisch und innerklinisch, arbeiten. Folgende Arbeitsvorhaben der AG RD wurden vereinbart:

 

  • Konsentierung von Empfehlungen zum Anmelden und Übergabe des Notfallpatienten in den Notaufnahmen
  • Angleichung des Triagesystems z.B. Manchester Triage System an das präklinische Triagesystem
  • Telemetrische Übertragung von Daten
  • Einsatz von Notärzten in der Notfallbehandlung in Notaufnahmen
  • Einsatz von Rettungsassistenten in den Notaufnahmen als vollwertige Partner (Pilotprojekt)
  • Gemeinsam von Präklinik und Klinik erarbeitete Standards
  • Erarbeiten von Therapieketten, d.h. Fortführen begonnener präklinischer Therapie in den Notaufnahmen
  • Gegenseitige Hospitationen / wechselseitige Aus- und Weiterbildungsmodule
  • Standards für die Ausarbeitung von Krankenhaus-Einsatzplänen / Alarmplänen (MANV, Pandemie, HKLE, ...)
  • Zusammenarbeit mit den örtlichen / überörtlichen Rettungsdienstorganisationen, der Bundesarbeitsgemeinschaft Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, der BAND, und weiteren am Rettungsdienst beteiligten Personen und Gruppen


Die Mitglieder der Gruppe haben sich anlässlich des Kongresses in München erstmals vollständig getroffen. Erste Arbeitsergebnisse werden während des DGINA – Arbeitsgruppen – Meetings in Wismar im April 2009 zur Diskussion gestellt.

Der Einsatz der Rettungsassistenten im Pflegedienst der ZNA des Klinikums Hanau ist ein voller Erfolg, das Projekt soll 2009 ausgebaut werden. Die ZNA der Klinikum Offenbach GmbH hat einen Muster- Einsatzplan für die medizinischen Einsatz- Abschnittsleitungen in der ZNA nach den Vorgaben des KHEP für Hessen entwickelt, der auf Anfrage erhältlich ist.

 

Für weitere aktuelle oder prinzipiell relevante Themenstellungen sind wir offen. Jede Anregung, konstruktive Kritik und Vorschläge sind willkommen.

 

Mit herzlichen kollegialen Grüßen

Ihr Dr. C. Mach

 

 

Bitte richten Sie Ihre Anfragen an den Sprecher der AG Rettungsdienst:

AP (kommissarisch) ist Dr. Carsten Mach
Oberarzt der Notaufnahme des Universitätsklinikums Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
cmach@ukaachen.de

Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V.

Kontakt:


DGINA e.V. Geschäftsstelle
Postfach 44 03 51
12003 Berlin



Tel:. +49 30/61 62 36 46
E-Mail: kontakt@dgina.de