Die "Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V. (DGINA e.V.)"


Die Gründungsmitglieder sind Ärztliche Leiter/- innen Interdisziplinärer Notfallaufnahmen nachfolgender Kliniken/ Krankenhäusern:

Klinikum Aachen, Klinikum Bremen Ost, Klinikum Fulda gAG, Klinikum Offenbach, Klinikum Lüdenscheid, Knappschaftskrankenhaus Dortmund, Klinikum Leverkusen, Ev. Krankenhaus Mülheim/Ruhr, Marienhospital Soest.

In den Gründungsvorstand wurden berufen:

  • Frau Dr. Barbara Hogan, Asklepios Klinik Hamburg Altona, Präsidentin
  • Herr Dr. Thomas Fleischmann, Klinik Hirsladen, Zürich (CH), Schriftführer
  • Herr Dr. Peter-Friedrich Petersen, Universitätsklinikum Aachen, Schatzmeister


Der Zweck dieser Gesellschaft ist die Förderung des Aufbaus und Weiterentwicklung der interdisziplinären Notfallbehandlung an Kliniken und medizinischen Einrichtungen innerhalb der Europäischen Union, sowie die Förderung von Prozessorganisations- und Qualitätssicherungskonzepten im Schnittstellenbereich ambulanter und stationärer Versorgung. Mit ihren Zusammenschluss blickt die Gesellschaft auf ein hohes Patientenaufkommen von derzeit über 250.000 Menschen/ Jahr und Zugriff auf über 6.000 Krankenhausbetten in der BRD.

Notfallaufnahmen bilden die zentrale Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer bzw. prä- und poststationären Versorgung und sind dementsprechend von großem Stellenwert, der infolge des Struktur- und Prozesswandels des Gesundheitssystems stetig steigt. Die integrative Verzahnung mit dem ambulanten Sektor ebenso wie die Gestaltung DRG- gerechter Aufnahmeprozesse für alle Fachrichtungen eines Klinikums sind Kernaufgaben einer interdisziplinären Notfallaufnahme. Hierzu gehört auch die Wahrnehmung gesetzlicher Verpflichtungen wie beispielsweise bei jedem Patienten die Indikation zur stationären Behandlung zu überprüfen. Aufgrund dieser umfangreichen Aufgabenstellung sind daher immer mehr Krankenhäuser dazu übergegangen, zentrale Notfallaufnahmen interdisziplinär sowie als eigenständige Organisationseinheiten einzurichten. Interdisziplinäre mit sandardieserten Behandlungsabläufe ermöglichen Fehlbeleungsraten zu reduzieren und stationäre Verweildauer zu verkürzen.. Die vorangingen Ziele sind:

Dies erfordert aber auch eine Reorganisation sowie Prozessoptimierung von Arbeitsabläufen als auch Lösungen von Planungs- und Organisationsproblemen.

  • Etablierung interdisziplinärer Notfallaufnahmen mit eigenständiger ärztlicher sowie pflegerischer Leitung und Projektverantwortung
  • Sicherstellung eines kompetenten Notfallmanagement durch Etablierung von Struktur- (Räumlichkeiten, Personal) und Ergebnis- Qualitätssicherungskonzepten
  • Sicherstellung einer zügigen Notfallversorgung durch Prozessoptimierungen voranging in den nachfolgenden Bereichen:
  • der Organisation von Patientenströmen durch enge Zusammenarbeit mit Fachklinken, Niedergelassenen Ärzten und Rettungsdiensten
  • Triageorganisation (Definition der Behandlungsdringlichkeit , Minimierung der Wartezeit bis zum 1. Arztkontakt )
  • Etablierung standardisierter Notfallversorgungen (Definition von Notfall- Patientenpfaden).

Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V.

Kontakt:


DGINA e.V.
Bamberger Straße 30
10779 Berlin



Tel:. +49 30/30 20 58 37
E-Mail: kontakt@dgina.de