Erkennen einer strukturellen Herzerkrankung bei Synkope

Zeitweise war das Wetter nicht so richtig optimal, sofort sind die Zugriffszahlen zum Blog gestiegen. Das freut mich natürlich. Auch ich habe mich schwer getan, die Aktivität bei diesen seltenen sommerlichen Augenblicken aufrecht zu erhalten. Etwas Pause muss sein.

Nun habe ich aber einen ganz besonderen Artikel gefunden:
Anderson KL und Kollegen untersuchten Patienten mit Synkope und „normalem 12-Kanal EKG“ , die auf einer Notaufnahmestation weiter untersucht wurden. Ziel der Arbeit war es zu evaluieren, welche dieser Patienten eine strukturelle Herzerkrankung aufwiesen. Eine STrukturelle Abnormalität wurde definiert als eine LV Ejektionsfraktion <45%, eine schwere Hypertrophie oder eine schwere valvuläre Herzerkrankung.

Von den 323 Patienten, die auf der Clinical Decision Unit untersucht wurden, hatten 267 Patienten ein unauffälliges EKG, und davon wurden 235 Patienten weitergehend kardial untersucht: Keiner dieser Patienten hatten eine strukturelle Herzerkrankung!

Aus meiner Sicht eine sehr interessante Arbeit, da dies dem betreuenden Arzt die Sicherheit gibt, in dieser speziellen Situation keine weitere echokardiographische Evaluation durchzuführen. Die einzige Einschränkung dieser wirklich guten Arbeit ist, dass es sich um eine retrospektive Arbeit eines Zentrums ist. Und dies ist natürlich mit gewissen Einschränkungen der Aussagekraft dieser Studie verbunden.

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