Marcumarisierung bei Vorhofflimmern – Wie entscheiden?

Die orale Antikoagulation bei Patienten mit Vorhofflimmern (paroxysmal, persistierend, permanent) hat sich die letzten Jahre grundlegend geändert. War ich noch „aufgewachsen“ mit der Vorstellung, dass bei kurzzeitigem Vorhofflimmern (<24h) keine Antikoagulation notwendig ist, wird zwischenzeitlich eine Risikostratifizierung durchgeführt und dann mit der Antikoagulation begonnen.

Die Verwendung der Risikoscores und auch die Überlegung, wann sollte an eine mögliche Blutungskomplikation gedacht werden, ist relativ komplex.

Deshalb stelle ich Ihnen einen hervorragenden Übersichtsartikel aus Circulation vor, der Ihnen erlaubt, tiefer in diese Thematik einzusteigen und dies an einer Fallbeschreibung aus dem klinischen Alltag zu erlernen. Ich denke, das differenzierte Anwenden dieser Risikostratifizierungstools von großer Bedeutung, insbesondere auch für Notfallmediziner ist, da wir diese Patienten häufig sehen und diese Patienten auch häufig ambulant weiter behandelt werden können.

Tipp für die Praxis: Es muss nicht jeder Patient mit Vorhofflimmern, der sich vorstellt, unter stationären Bedingungen eine i.v. Antikoagulation erhalten. Der Beginn mit Marcumar oral oder auch die Verwendung der neuen Antikoagulantien p.o. kann problemlos auch unter ambulanten Bedingungen begonnen werden.

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