Welche Methodik der Notfall-Koniotomie ist die Beste?

Hello! Unser Blog wurde portiert und wir hoffen natürlich, dass Sie weiterhin aktiver Leser unseres notfall- und intensivmedizinischen Blogs bleiben! Diskussionen und Kommentierungen sind weiterhin „very welcome„.Heute spreche ich die Methodik der Notfall-Koniotomie an. Absoluter Notfall: Die viel befürchtete „I can not intubate and ventilate“ Situation tritt ein. Was wollen wir machen bzw. welche Methodik möchten wir verwenden?

Ehrlich gesagt, bin ich sehr skeptisch, wenn ich die vorhandenen Sets für den perkutanen Zugang sehe, mit denen eine Notfall-Koniotomie durchgeführt werden kann. Dies mag aber auch an mir liegen …. „old – fashioned“ …. ich bevorzuge das Messer!

Aus diesem Grund finde ich eine aktuelle Publikation von Kanji et al. sehr spannend: In einem etablierten Modell für die Notfall-Koniotomie wurden zwei verschiedene Vorgehensweisen getestet. Zum einen der Zugang über eine „incision-first“ Methodik, zum anderen die empfohlene Vorgehensweise mit „needle first“ Zugang.

Und nun zu den Ergebnissen: Die Hybridmethodik (erst Skalpell, dann Nutzung der Nadel und Einführen des perkutanen Dilatationsbesteckes) ist hinsichtlich der Schnelligkeit der „needle first“ Methodik überlegen. Ich denke, dies sollte Anlass sein, über die Vorgehensweise der Notfall- Koniotomie nachzudenken. Für mich klingt es plausibel. Und die Studienteilnehmer fanden die Hybridvorgehensweise auch besser.

Was denken Sie dazu?

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