Neues von den Jungen!

Nach einem spannenden USA-Aufenthalt bei der „Resuscitation Conference“ durfte ich gemeinsam mit P. Gotthardt als Vertreter der „DGINA – Young Emergency Doctors“ bei der großen DocSteps-Messe des Marburger Bundes über die Arbeit von jungen Ärzten und Berufsanfängern in der Notfallmedizin berichten und einige neue Projekte vorstellen.

Vortrag von Philipp Gotthardt und Martin Fandler

Mit den anwesenden Medizinstudierenden und ärztlicher KollegInnen ergaben sich hochinteressante Gespräche über die aktuelle Situation und Entwicklungen der Notfallmedizin – aber auch die vielfachen Herausforderungen in der Notaufnahme. Herzlichen Dank an den Marburger Bund für die perfekt organisierte Messe, die Einladung und natürlich an die vielen engagierten KollegInnen – es war toll zu sehen, wie viele Menschen überall in Deutschland an Notfallmedizin interessiert sind.

Ein DGINA – YED Projekt, das seit gestern offiziell gestartet ist – das „Famulaturprojekt“ unter www.facebook.com/famulaturprojekt – stieß auf großes Interesse. Hierbei vermitteln wir interessierte Studierende an progressive Notaufnahmen, die durch ein 1:1 Mentoring enge Betreuung und ein exzellentes Lernumfeld bieten. Nachdem erste Versuche in Nürnberg bereits sehr erfolgreich waren, konnten wir nun bereits einige weitere Kliniken überzeugen – und ein Ausbau ist definitiv geplant!

Zudem wird schon intensivst an der „Young Emergency“ Session des DGINA-Kongresses in Nürnberg gefeilt und auch das Projekt der Notfall-Summerschools wird im Sommer in eine neue Runde gehen. Das Team der YED hat sich in der Mitgliederzahl vervielfacht.

Es ist also einiges los bei den Jungen –  und wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitstreiterinnen und Mitstreitern! Einfach melden unter: yed@dgina.de

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2 Gedanken zu „Neues von den Jungen!

  1. Bitte korrigiert mich, wenn ich mich täusche: Die beiden Vortragenden vereinen zusammen fast 1,5 Jahre (18 Monate) Erfahrung als Ärzte in einer Notaufnahme in sich, insgesamt sogar zwei Jahre als Ärzte insgesamt (notwendig Rotationen eingerechnet). Ich werte das als Zeichen dafür, wie jung unser Fach tatsächlich ist – aber auch dafür, wie weit der Weg zu einem eigenen Facharzt leider noch ist.

    Dennoch Daumen hoch für so viel Selbstbewusstsein. In einer Phase, in der die meisten anderen Berufsanfänger noch mit den Basics ihres Fachs kämpfen, wird hier schon progressiv das Fach nach außen dargestellt und künftige Kollegen in der Wahl ihrer Fachrichtung beraten. Näher an der Basis kann man nicht sein.

    Und auch danke an den Marburger Bund für so viel Fortschrittlichkeit. Auf den meisten Kongressen teilen sich die Ordinarien die Vorträge untereinander auf, spannend, dass es auch anders geht.

    Übrigens sind die Kollegen Fandler und Gotthardt auch Dozenten bei Start ED!
    Spannend.

    Bitte auch den anderen Blog goldenhour.de beachten, ebenfalls von Fandler und Gotthardt!
    Great Contents, essential skills!

    • Hallo Ross,

      danke für den Kommentar.
      Der Vortrag handelte explizit von der Situation und den Erfahrungen von Berufsanfängern in der Notaufnahme – und wer kann so etwas besser darstellen als Berufsanfänger selbst? Die erwähnten Ordinarien?

      Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich auch als „Junger“ engagieren darf und soll.

      Übrigens sind bei den DGINA „Young Emergency Doctors“ Kollegen / Kolleginnnen aller Erfahrungslevel gerne gesehen – also wie wär’s damit auch selbst etwas beizutragen? Mail an yed@dgina.de genügt.

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