Infection Update – Die Ebola Epidemie

Die Zahlen von mit Ebola Virus infizierten Patienten in Sierra Leone, Guinea, Liberia und Nigeria steigen weiter. Zwischenzeitlich wurden erste Infektionen in Kongo berichtet. Dies hat dazu geführt, dass die WHO einen „Public Health Emergency of International Concern“ am 8. August 2014 ausgerufen hat. Auch Deutschland bleibt zumindest von „Verdachtsfällen“ einer Ebolainfektion nicht verschont. Durch die lokale und nationale Presse wird öffentlichkeitswirksam dargestellt, was nicht unbedingt hilfreich sein kann. Siehe Berlin! Die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten mit entsprechendem Risikoprofil eine Malaria aufweisen, ist deutlich höher. Nichtsdestotrotz macht es Sinn, dass sich Notaufnahmen und Intensivstationen vorbereiten. Und dazu gehört auch das Öffentlichkeitsmanagement.

In einer aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medizin wird die Erklärung der WHO erklärt und auch klinisch wichtige Maßnahmen in einer Box zusammengefasst Als Hauptgrund für den Ausbruch des hämorrhaghischen Fiebers ist die Armut in dieser Region (siehe hier). Hoffentlich helfen die unterstützenden Maßnahmen der WHO, um diese schwierige Situation in den Griff zu bekommen.

Weitere Informationen sind auch den Empfehlungen des Robert Koch Instituts zu entnehmen. Ich denke, dass die adäquate Vorbereitung auf einen möglichen Verdachtsfall auch in Deutschland gegeben ist und auch die entsprechenden Ausrüstungsgegenstände vorgehalten werden müssen. Es kann jedes deutsche Krankenhaus treffen!

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