Personalmangel und Krankenhausfinanzierung

Da das Thema „Unterfinanzierung der Notfallversorgung in Krankenhäusern“ ein aktuell auch in der Bundesregierung diskutiertes Thema ist, erlaube ich mir, Ihnen einen aktuellen Pressebereicht von Tageschau.de weiterzuleiten:

Hier geht es zum Bericht:

U.a. kommt auch Prof. M. Möckel, Chefarzt der Notaufnahme von Berlin Mitte, Charite, zu Wort. Er kommentiert, dass die Arbeitsbedingungen sich in den letzten Jahren dtl. verschlechtert haben und dies auf eine Unterfinanzierung zurückzuführen ist. Eine aktuelle Stellungnahme zu einer Anfrage „Der Linken“ durch die Bundesregierung zeigt auf, dass diese Thema von der Bundesregierung sehr ernst genommen wird.

Die DGINA mit seinem Präsidenten Prof. C. Dodt sieht in diesem Zusammenhang folgende Themen als zentral für die Zukunft der „Notfall- und Akutmedizin“ in Deutschland:

1) Adäquate Finanzierung der Notfall- und Akutmedizin für die Basisversorgung der Bevölkerung

2) Optimierung der notfallmedizinischen „Qualität“ (Struktur, Prozesse, Ergebnisse).

3) Dafür ist es dringend notwendig durch adäquat gewählte Kennzahlen auf nationaler Ebene und deren Veröffentlichung, die Situation der Notaufnahmen darzustelle: Notaufnahmen müssen einen eigenen „Fachabteilungsschlüssel“ erhalten und geeignete Kennzahlen verbindlich erfolgen (Vergleichbar nach §301 SGB V).

 

Zu Punkt 2 hat die DGINA einen Erfolg zu vermelden: Kollegen der Pflege haben in langer, langer Arbeit ein Curriculum für die Fachpflege „Notfallpflege“ zwischenzeitlich finalisiert. Gratulation an das gesamte Team!

Demnächst geht es wieder weiter mit spannenden fachlichen Themen!

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Ein Gedanke zu „Personalmangel und Krankenhausfinanzierung

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