Highlights – high life!

Vier fantastische Tage am DGINA-Kongress in Nürnberg gehen zu Ende. Erschöpft, doch sehr zufrieden erlaube ich mir, über einige Highlights der letzten Tage aus Sicht eines Assistenzarztes zu berichten.

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Direkt vor der Jahrestagung starteten zahlreiche hochqualitative Workshops – der European Trauma Course fand ebenso statt wie ein EKG-Kurs für Spezialisten, der Simulations-Workshop „Intubation des kritisch Kranken – RSI“ und eine Neuheit – der Kurs „Notfalltechniken für junge Ärzte“ – hier war der Fokus auf praktischer Übung verschiedenster Notfalltechniken für junge Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende kurz vor Ende des Studiums. Neben alternativen, intraossären und ultraschallgezielten Zugangsmöglichkeiten wurde eFAST und Thorax-Ultraschall geübt, konventionelle und videounterstützte Laryngoskopie, der chirurgische Atemweg und die Thoraxdrainage am Tiermodell – und einiges mehr. Die TeilnehmerInnen waren voll bei der Sache und das Feedback begeistert.

Am regulären Kongress fanden neben zahlreichen hochqualitativen Vorträgen auch interaktive Sessions am „Plärrer“ statt – einer Bühne direkt in der Mitte der Kongresshalle. Hier wurden unter anderem innovative Lehrmodelle für Studierende im Bereich Notfallmedizin vorgestellt, außerdem fand eine spannende Diskusssion zum Thema „Extreme Medizin“ mit hochkarätigen Vortragenden (Davies – London’s Air Ambulance, Friedrich – SEK Bayern, Puchwein – Graz) statt. Nicht nur für den Ersteller dieser Zeilen, sondern auch für die vielen ZuseherInnen eines der absoluten Highlights. Zwei Zitate, an die sich viele noch länger erinnern können. „You can’t kill a dead person“ und „Always follow your heart – in crisis you need to do what you believe is right“.

MC GrazExtremesNachtdienstSimCup

Schon zum zweiten Mal wurde der SimCup ausgerichtet. Organisiert von einem engagierten Team rund um P. Gotthardt aus Nürnberg traten vier Schockraumteams in verschiedenen High-Fidelity-Simulationsszenarien gegeneinander an. Nach allgemein tollen Leistungen aller Teams setzte sich knapp das Team aus Bamberg durch. Besonders hervorstechend: Das junge Team aus Graz (2 junge ÄrztInnen, 2 Studenten), das eine beeindruckende Leistung ablieferte.

Neben Highlights gab es natürlich auch High-Life. Beim Treffen der „Young DGINA“ trafen sich junge Notfallmedizinerinnen und -mediziner – und übernahmen gleich mal eine ganze Bar. Am Freitag fand der komplett aus- und überbuchte Gesellschaftsabend im spektakulären Setting des Museums für Industriekultur statt.

Wie kann man diese Tage am besten zusammenfassen? Nun, ein Kollege hat das heute recht trocken und passend geschafft: „Saugut war’s. Nächstes Jahr Köln. Fix!!“.

 

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