Gesundheitspolitik und Deutschland

Sehr überrascht war ich, folgende Aussage im „The Lancet“ zu lesen: „…Germany lags behind in public health …. However, it is still surprising that it has taken this long for the country to identify its
gaps …“

Deutschland könnte mit seinen finanziellen Möglichkeiten viel mehr erreichen, ist aber organisatorisch und strukturell in vielen Aspekten „gefangen“. Wir erleben dies ja auch deutlich in den aktuellen Diskussionen über die Professionalisierung der Notfallmedizin. Der Artikel bezieht sich hierbei auf eine Analyse der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Ich finde es faszinierend über ein Editorial im „The Lancet“ auf derartig kluge Analysen aus Deutschland zu stossen. Aktuelle Daten der OECD belegen aus meiner Sicht auch diese Analysen. Wenn man die Mittel in Beziehung setzt, die Deutschland für die Versorgung von akuten kardiovaskulären Notfällen ausgibt, und wie dann die „fachlichen Erfolge“ im Vergleich zu anderen Ländern ausfallen, gerät man durchaus ins Grübeln.

Ich denke, dass die Etablierung einer akademischen Ausrichtung der Notfallmedizin – wie z.B. auch aktuell am Universitätsklinikum Jena realisiert – ein sehr wichtiger Baustein für die Verbesserung von Public Health in Deutschland sein wird!

diesen Artikel weiterempfehlen

Ein Gedanke zu „Gesundheitspolitik und Deutschland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.