Unsichtbare Helfer ….

Der heutige Tag beginnt wirklich mit großer Freude. Eine unserer Reinigungskräfte hat einen am Wochenende gebackenen Kuchen mitgebracht.

Wir genießen diese fantastisch aussehenden und schmeckenden Kunstwerke in vollen Zügen. Bei dieser Gelegenheit fällt einem auf, wie viele Mitarbeiter in einem Krankenhaus arbeiten, unsere Kollegen sind, und häufig wenig wahrgenommen werden. Und auch in der „Betriebswirtschaft“ eines Krankenhauses oft eine sehr niedrige Vergütung trotz ihres wichtigen Beitrages zum Gelingen unserer Arbeit erhalten.

Dieses Thema wird in der letzten Ausgabe des NEJM thematisiert. Invisible Colleagues ist der frei zugängliche Artikel und schildert die schwierigen Lebensumstände einer Hilfskraft in einem großen medizinischen Zentrum in den USA. Und schwierig sind die Lebensumstände der beschriebenen Person Ms. F u.a. auch deshalb, da sie selbst und ihre Kinder eine „chronische Erkrankung“ aufweisen. Die Finanzierung der notwendigen Medikamente erfolgt dort nicht in der Art und Weise, wie man das bei uns gewohnt ist.

Gleichzeitig zeigt der Artikel nochmals auf, wie wichtig es ist, ALLEN Mitarbeitern eine adäquate Therapie verbunden mit entsprechender Empathie zu ermöglichen. Unsere unsichtbaren Kollegen leisten viel und dies sollte auch entsprechend geschätzt und gewürdigt werden.

Meist ist dieser positive Umgang mit allen Mitarbeitern des Krankenhauses in Deutschland kein Problem. Ganz im Gegenteil … Ich nehme obigen Artikel trotzdem nochmals als Anlass, mich bei jedem, der zum Gelingen unserer Arbeit beiträgt, zu bedanken!

Das war´s nach dem DGINA Kongress 2015 wieder aus Nürnberg. Es geht weiter … stay tuned.

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