Blutungsmanagement unter oraler Antikoagulation – Update

In den letzten Wochen wurden hochinteressante Daten zu spezifischen Antidots für die Antagonisierung der direkten oralen Antikoagulantien (DOACs: Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban) im New England Journal of Medicine vorgestellt. Weiterlesen

Antagonisierung der Marcumar-Wirkung bei akuten Blutungen

Es präsentiert sich bei Ihnen in der Notaufnahme oder auf Intensivstation ein Patient, der akut blutet. Gleichzeitig steht er unter Therapie mit Marcumar und hat einen INR>1.5 …. Was tun?

Die Vorgehensweise dürfte unterschiedlich sein. Wir verwenden üblicherweise Prothrombin-Complex Präparat. Andere werden Fresh Frozen Plasma substitutieren. Nun, was tun? Gibt es dazu Originalarbeiten für die Vorgehensweise? Weiterlesen

Clinician´s Update: Akute Blutung unter Dabigatran

Wir haben uns ja bereits öfters mit dieser Thematik beschäftigt. Wie kann ich einen Patienten, der unter Dabigatran Therapie blutet, optimal versorgen.

Hierzu möchte ich auf einen aktuell erschienenen Artikel in Circulation verweisen (Kategorie Clinician´s Update). Wer diese Serie in Circulation kennt, weiss, dass zunächst ein Fall vorgestellt wird und anschließend der Fall theoretisch aufgearbeitet wird. Weiterlesen

Trauma-Report: Tranexamsäure bei Traumapatienten

Tranexamsäure bei Patienten mit schwerem Trauma. Ich denke, dass viele von Ihnen die Substanz erfolgreich einsetzen. Was gibt es Neues?

Nun, im Septemberheft des BMJ werden weitere, prä-spezifizierte Analysen des großen CRASH-2 Trial vorgestellt. Über 13000 Traumapatienten wurden mit Tranexamsäure (1g in 10min, dann 1 g in 8 Stunden; divergierende Dosisangabe zum kürzlich vorgestellten Übersichtsartikel zur Fluid Resuscitation bei Traumapatienten!) oder Placebo behandelt.

Die therapeutische Hemmung der Fibrinolyse führt zu einem signifikanten Überlebensvorteil betroffener Patienten. Die Studienergebnisse sind in sich schlüssig, da sowohl Leicht wie Schwerstverletzte, als auch Patienten in unterschiedlichsten Risikoklassen von der Behandlung profitieren.

Begleitet wurde diese Publikation von einer Pressemitteilung im BMJ. Lesenswert.