Lormetazepam i.v. zur Langzeitsedierung auf Intensivstation?

Der intravenösen Gabe von Lormetazepam (Sedalam; Name der oralen Medikation: Noctamid) werden positive Effekte nachgesagt: Aufgrund der fehlenden Metaboliten sind offensichtlich auch über längerem Zeitraum sedierte Paitenten auf der Intensivstation rasch wach, die Patienten sind ähnlich wie bei Dexmetedomidine erweckbar. Dies würde natürlich vielfältige Vorteile z.B. gegenüber einer Sedierung mit Midazolom bedeuten. Die Tagestherapiekosten liegen in der Höhe von Propofol.

Durch die Verwendung eines venenreizenden Trägerstoffes hat Lormetazepam nur geringe Verbreitung erhalten. Neu ist nun die Substanz in einer neuen Formulierung zur intravenösen Verabreichung zugelassen. Offensichtlich wird die Substanz im intensivmedizinischen Setting mit guten Erfahrungen getestet. Weiterlesen