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DGINA Strukturdatensatz 2018

DGINA STRUKTURDATENSATZ VERÖFFENTLICHT
Wir freuen uns sehr, Ihnen hier den DGINA Strukturdatensatz in der Version 2018 vorstellen zu können. Daneben möchten wir Sie herzlich zur Teilnahme an der ersten bundesweiten Umfrage auf Basis dieses Datensatzes einladen und Ihnen als Dankeschön ein kostenloses und individualisiertes Benchmarking Ihres Krankenhausstandortes anbieten.

VERWENDUNGSZWECK DES DATENSATZES
Mit dem DGINA Strukturdatensatz können alle Strukturen und Ressourcen, ausgewählte Prozessinstrumente sowie die Anzahl und Kategorien der Patientenkontakte der frühen klinischen Akut- und Notfallversorgung an Krankenhausstandorten erhoben werden. In der Arbeitsgruppe Strukturdaten der DGINA wird der Datensatz in den kommenden Jahren stetig weiterentwickelt und entsprechend geltender Rahmenbedingungen angepasst.
Wir verfolgen mit dem Datensatz zwei wesentliche Ziele: Zum einen wollen wir Notaufnahmen, Krankenhäuser bzw. Klinikkonzerne, Forschungsgruppen und andere Interessierte darin unterstützen, Strukturdaten der klinischen Notfallversorgung vollständig zu erheben und die gewonnen Daten auswertbar zu machen. Sofern dieser Datensatz – auch auszugsweise - eine breite Anwendung in der Versorgungsforschung findet, werden über die einheitliche Datenabfrage Studienergebnisse hinsichtlich der Strukturdaten zukünftig vergleichbar werden. Dazu wurde der DGINA Strukturdatensatz in Form eines Excel-Erhebungsbogens auf der DGINA Webseite kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.
Zum anderen möchten wir im Interesse vieler Mitglieder eigene Erhebungen auf Basis dieses Datensatzes durchführen und die Ergebnisse für unsere berufspolitische Arbeit nutzen. Über Publikationen der anonymisierten Daten wird sich die DGINA auch weiterhin für die Professionalisierung, eine sachgerechte Finanzierung und die Qualifizierung der Mitarbeitenden der klinischen Notfallversorgung engagieren. Insbesondere im Hinblick auf den aktuell vorliegenden Diskussionsentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung, der zur Verbesserung der Notfallversorgung unter anderem eine gemeinsame Sicherstellung der Notfallversorgung von Krankenhäusern und Kassenärztlichen Vereinigungen in gemeinsamer Finanzierungsverantwortung vorsieht, wird deutlich, dass die Ermittlung der bereits heute und insgesamt an Krankenhäusern für die klinische Notfallversorgung eingesetzten Strukturen vorrangig und dringend erfolgen muss. Zum Fragebogen DGINA Strukturdatensatz

ERSTE BUNDESWEITE UMFRAGE
Die erste bundesweite Umfrage auf Basis des DGINA Strukturdatensatzes wurde mit Unterstützung der DIVI Anfang November 2019 gestartet. Den leitenden Ärztinnen und Ärzten von Notaufnahmen wurde ein Link zum Erhebungsbogen per Mail (dgina_divi@notfall-forschung.de) zugesendet und darum gebeten, die Daten des Jahres 2018 zu erheben und die Excel-Datei bis 28.2.2020 per Email an strukturdaten@dgina.de einzusenden. Wir möchten Sie auch mit diesem Newsletter herzlich bitten, sich an der Umfrage zu beteiligen bzw. die Teilnahme daran zu unterstützen! Sollten Sie den Erhebungsbogen nicht erhalten haben, finden Sie diesen bitte mitsamt des Datenschutzkonzeptes unter folgendem Link (Link zur Website /strukturdatensatz) – oder schreiben Sie uns an! Sofern Sie den Download von Ihrem Klinikrechner durchführen möchten, beachten Sie bitte, dass gelegentlich Firewall-Einstellungen der Krankenhäuser einen Download verhindern. Sprechen Sie dazu bitte mit Ihren IT-Abteilungen.

ERKENNTNISGEWINN IST AUFWAENDIG
Im Vergleich zu den bislang durchgeführten DGINA Mitgliederbefragungen zu Strukturdaten ist der Erhebungsbogen deutlich umfangreicher als zuvor – denn es werden nicht nur die Strukturen der Notaufnahmen erhoben, sondern aller räumlichen Abteilungen, in denen ambulante Akut- und Notfallpatienten am jeweiligen Krankenhausstandort versorgt werden. Nur durch die Erhebung des gesamten Aufwands für die Akut- und Notfallversorgung eines Krankenhausstandortes – so beispielsweise auch des Aufwandes radiologischer Abteilungen - wird es möglich, Forderungen für eine kostendeckende Finanzierung zu formulieren. Aus unserer Sicht müssen wir hier kollegial argumentieren und beispielsweise auch den Aufwand der Gynäkologen und Radiologen in der ambulanten Notfallversorgung würdigen, damit am Ende nicht nur die Notaufnahme kostendeckend finanziert wird, sondern eben auch beteiligte Abteilungen wie Radiologie, Kreißsaal, etc. Und gleichsam erwarten wir Erkenntnisse darüber, wie sich bei Zentralisierung der Notfallversorgung an Krankenhäusern der Ressourceneinsatz entwickelt. Und wenn zukünftig derartige Strukturerhebungen mit Daten zur Ergebnisqualität verknüpft werden könnten, wäre vielleicht erstmals die Frage, ob die Zentralisierung und welcher Ressourceneinsatz zum besseren Outcome führt, zu beantworten. Visionen!


Aus Gründen der Machbarkeit und aufgrund der heterogenen Organisationsformen der klinischen Notfallversorgung haben wir in der Version 2018 des Erhebungsbogens neben einen Kapitel Krankenhausstruktur „nur“ einen einheitlichen Fragebogen für Abteilungen bzw. Notaufnahmen konzipiert, der je beteiligter, räumlicher Abteilung ausgefüllt werden sollte. Selbstverständlich beinhaltet dieser auch Fragen, die beispielsweise für eine Radiologie nicht geeignet sein können (Triage etc.). Bitte lassen Sie diese Fragen einfach unbeantwortet - wir würden und könnten unplausible Antworten auch nicht auswerten.


IHRE VORTEILE BEI DER ERHEBUNG VON STRUKTURDATEN
Wir verstehen und würdigen den hohen Aufwand, den Sie freundlicherweise freiwillig und sicherlich immer zusätzlich zu vielfältigen anderen Aufgaben unternehmen müssten, um an dieser umfänglichen Erhebung teilzunehmen. Allerdings ist dies der einzige Weg, den tatsächlichen Aufwand für die gesamte Notfallversorgung eines Krankenhausstandortes zu erfassen. Bedenken Sie bitte, dass häufig deutlich aufwendigere Projekte mit teilweise geringerer Relevanz an Krankenhäusern durchgeführt werden. Ihre Vorteile der Teilnahme an der Erhebung liegen zum einen darin, dass Sie möglicherweise erstmals einen umfassenden Überblick über Ihren Standort erhalten. Zum Anderen stellt Ihnen die AG Strukturdaten der DGINA im Rahmen dieser Umfrage auf Ihren Wunsch ein kostenloses und individualisiertes Benchmarking zur Verfügung, in dem die Daten Ihres Standortes den anonymisierten Antworten aller übrigen Teilnehmer gegenübergestellt werden. Vielleicht ist dies auch ein Anreiz, die Mitarbeiter Ihres Krankenhauses zur Mitwirkung zu begeistern. Und letztlich: Fragen, die Sie nicht oder nicht mit geringem Aufwand beantworten können, beantworten Sie bitte einfach und schnell mit „unbekannt“. Auch Informationen dazu, welche Daten häufig nicht vorliegen, sind für uns von hohem Wert und unterstützen unsere berufspolitische Arbeit.
Weitere Details zur Strukturdatenerhebung finden Sie bitte im Erläuterungsteil der Datei. Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung und möchten uns bereits vorab für Ihr Engagement herzlich bedanken!

Timo Schöpke und Kirsten Habbinga
Sprecher der AG Strukturdaten der DGINA
strukturdaten@dgina.de
 


Autor: AG Strukturdaten
Abteilung: AG Versorgungsforschung
Veröffentlicht: 13.12.2019



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Wir freuen uns sehr, Ihnen hier den DGINA Strukturdatensatz in der Version 2018 vorstellen zu können. Daneben möchten wir Sie herzlich zur Teilnahme an der ersten bundesweiten Umfrage auf Basis dieses Datensatzes einladen und Ihnen als Dankeschön ein kostenloses und individualisiertes Benchmarking Ihres Krankenhausstandortes anbieten.

VERWENDUNGSZWECK DES DATENSATZES
Mit dem DGINA Strukturdatensatz können alle Strukturen und Ressourcen, ausgewählte Prozessinstrumente sowie die Anzahl und Kategorien der Patientenkontakte der frühen klinischen Akut- und Notfallversorgung an Krankenhausstandorten erhoben werden. In der Arbeitsgruppe Strukturdaten der DGINA wird der Datensatz in den kommenden Jahren stetig weiterentwickelt und entsprechend geltender Rahmenbedingungen angepasst.
Wir verfolgen mit dem Datensatz zwei wesentliche Ziele: Zum einen wollen wir Notaufnahmen, Krankenhäuser bzw. Klinikkonzerne, Forschungsgruppen und andere Interessierte darin unterstützen, Strukturdaten der klinischen Notfallversorgung vollständig zu erheben und die gewonnen Daten auswertbar zu machen. Sofern dieser Datensatz – auch auszugsweise - eine breite Anwendung in der Versorgungsforschung findet, werden über die einheitliche Datenabfrage Studienergebnisse hinsichtlich der Strukturdaten zukünftig vergleichbar werden. Dazu wurde der DGINA Strukturdatensatz in Form eines Excel-Erhebungsbogens auf der DGINA Webseite kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.
Zum anderen möchten wir im Interesse vieler Mitglieder eigene Erhebungen auf Basis dieses Datensatzes durchführen und die Ergebnisse für unsere berufspolitische Arbeit nutzen. Über Publikationen der anonymisierten Daten wird sich die DGINA auch weiterhin für die Professionalisierung, eine sachgerechte Finanzierung und die Qualifizierung der Mitarbeitenden der klinischen Notfallversorgung engagieren. Insbesondere im Hinblick auf den aktuell vorliegenden Diskussionsentwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung, der zur Verbesserung der Notfallversorgung unter anderem eine gemeinsame Sicherstellung der Notfallversorgung von Krankenhäusern und Kassenärztlichen Vereinigungen in gemeinsamer Finanzierungsverantwortung vorsieht, wird deutlich, dass die Ermittlung der bereits heute und insgesamt an Krankenhäusern für die klinische Notfallversorgung eingesetzten Strukturen vorrangig und dringend erfolgen muss. Zum Fragebogen DGINA Strukturdatensatz

ERSTE BUNDESWEITE UMFRAGE
Die erste bundesweite Umfrage auf Basis des DGINA Strukturdatensatzes wurde mit Unterstützung der DIVI Anfang November 2019 gestartet. Den leitenden Ärztinnen und Ärzten von Notaufnahmen wurde ein Link zum Erhebungsbogen per Mail (dgina_divi@notfall-forschung.de) zugesendet und darum gebeten, die Daten des Jahres 2018 zu erheben und die Excel-Datei bis 28.2.2020 per Email an strukturdaten@dgina.de einzusenden. Wir möchten Sie auch mit diesem Newsletter herzlich bitten, sich an der Umfrage zu beteiligen bzw. die Teilnahme daran zu unterstützen! Sollten Sie den Erhebungsbogen nicht erhalten haben, finden Sie diesen bitte mitsamt des Datenschutzkonzeptes unter folgendem Link (Link zur Website /strukturdatensatz) – oder schreiben Sie uns an! Sofern Sie den Download von Ihrem Klinikrechner durchführen möchten, beachten Sie bitte, dass gelegentlich Firewall-Einstellungen der Krankenhäuser einen Download verhindern. Sprechen Sie dazu bitte mit Ihren IT-Abteilungen.

ERKENNTNISGEWINN IST AUFWAENDIG
Im Vergleich zu den bislang durchgeführten DGINA Mitgliederbefragungen zu Strukturdaten ist der Erhebungsbogen deutlich umfangreicher als zuvor – denn es werden nicht nur die Strukturen der Notaufnahmen erhoben, sondern aller räumlichen Abteilungen, in denen ambulante Akut- und Notfallpatienten am jeweiligen Krankenhausstandort versorgt werden. Nur durch die Erhebung des gesamten Aufwands für die Akut- und Notfallversorgung eines Krankenhausstandortes – so beispielsweise auch des Aufwandes radiologischer Abteilungen - wird es möglich, Forderungen für eine kostendeckende Finanzierung zu formulieren. Aus unserer Sicht müssen wir hier kollegial argumentieren und beispielsweise auch den Aufwand der Gynäkologen und Radiologen in der ambulanten Notfallversorgung würdigen, damit am Ende nicht nur die Notaufnahme kostendeckend finanziert wird, sondern eben auch beteiligte Abteilungen wie Radiologie, Kreißsaal, etc. Und gleichsam erwarten wir Erkenntnisse darüber, wie sich bei Zentralisierung der Notfallversorgung an Krankenhäusern der Ressourceneinsatz entwickelt. Und wenn zukünftig derartige Strukturerhebungen mit Daten zur Ergebnisqualität verknüpft werden könnten, wäre vielleicht erstmals die Frage, ob die Zentralisierung und welcher Ressourceneinsatz zum besseren Outcome führt, zu beantworten. Visionen!


Aus Gründen der Machbarkeit und aufgrund der heterogenen Organisationsformen der klinischen Notfallversorgung haben wir in der Version 2018 des Erhebungsbogens neben einen Kapitel Krankenhausstruktur „nur“ einen einheitlichen Fragebogen für Abteilungen bzw. Notaufnahmen konzipiert, der je beteiligter, räumlicher Abteilung ausgefüllt werden sollte. Selbstverständlich beinhaltet dieser auch Fragen, die beispielsweise für eine Radiologie nicht geeignet sein können (Triage etc.). Bitte lassen Sie diese Fragen einfach unbeantwortet - wir würden und könnten unplausible Antworten auch nicht auswerten.


IHRE VORTEILE BEI DER ERHEBUNG VON STRUKTURDATEN
Wir verstehen und würdigen den hohen Aufwand, den Sie freundlicherweise freiwillig und sicherlich immer zusätzlich zu vielfältigen anderen Aufgaben unternehmen müssten, um an dieser umfänglichen Erhebung teilzunehmen. Allerdings ist dies der einzige Weg, den tatsächlichen Aufwand für die gesamte Notfallversorgung eines Krankenhausstandortes zu erfassen. Bedenken Sie bitte, dass häufig deutlich aufwendigere Projekte mit teilweise geringerer Relevanz an Krankenhäusern durchgeführt werden. Ihre Vorteile der Teilnahme an der Erhebung liegen zum einen darin, dass Sie möglicherweise erstmals einen umfassenden Überblick über Ihren Standort erhalten. Zum Anderen stellt Ihnen die AG Strukturdaten der DGINA im Rahmen dieser Umfrage auf Ihren Wunsch ein kostenloses und individualisiertes Benchmarking zur Verfügung, in dem die Daten Ihres Standortes den anonymisierten Antworten aller übrigen Teilnehmer gegenübergestellt werden. Vielleicht ist dies auch ein Anreiz, die Mitarbeiter Ihres Krankenhauses zur Mitwirkung zu begeistern. Und letztlich: Fragen, die Sie nicht oder nicht mit geringem Aufwand beantworten können, beantworten Sie bitte einfach und schnell mit „unbekannt“. Auch Informationen dazu, welche Daten häufig nicht vorliegen, sind für uns von hohem Wert und unterstützen unsere berufspolitische Arbeit.
Weitere Details zur Strukturdatenerhebung finden Sie bitte im Erläuterungsteil der Datei. Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung und möchten uns bereits vorab für Ihr Engagement herzlich bedanken!

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