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DGINA unterstützt Initiative des Gesundheitsministeriums NRW

Die Diskussion um „guten“ oder „schlechten“ Impfstoff kritisieren führende Mediziner aus NRW: Der Vergleich der verschiedenen Impfstoffe bedeute nicht, dass der eine Impfstoff besser schütze als der andere. Viel wichtiger sei das bisher hervorragende Ergebnis sämtlicher Studien zu den verfügbaren COVID-19-Impfstoffen. Diese zeigen durchweg: Vollständig geimpfte Personen sind sehr gut vor schweren Covid-19-Verläufen und Komplikationen geschützt. Kein einziger geimpfter Proband der Studien von AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Johnson & Johnson, Moderna, Novavax, Sinovac und Sputnik V musste wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus, kein einziger starb. Alle Impfstoffe schützen sehr gut.

„Wer den AstraZeneca-Impfstoff für minderwertig hält, liegt also falsch“, erklärt Prof. Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen.

Laut einer aktuellen Mitteilung der Universität von Edinburgh zeigen Vorabdaten zu einer Studie, dass bereits die Erstimpfung mit AstraZeneca zu 94 Prozent eine COVID-19 assoziierte Krankenhausbehandlung verhindert. „Ein solcher Verlauf einer Corona-Erkrankung ist damit deutlich milder. Dies würde uns medizinisch und gesellschaftlich in eine ganz andere Lage als heute versetzen“, sagt Prof. Dr. Christian Karagiannidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim. „Dass ein Geimpfter mit Covid-19 bei mir auf der Intensivstation behandelt werden muss – oder gar stirbt – werden wir in Zukunft nur sehr selten sehen!“

So sind sich führende Mediziner aus NRW einig: „Die zugelassenen Impfstoffe verhindern, dass Geimpfte ernsthaft krank werden. Und das ist derzeit, mitten in der Pandemie, das Wichtigste!“

 

Aussagen bekannter Mediziner aus NRW:

Prof. Dr. med. Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen:

„Jeder Patient, der nicht bei uns auf der Intensivstation landet, ist jede Mühe wert. Selbst wer einen schweren COVID-19-Verlauf übersteht, muss sich monatelang zurück ins Leben kämpfen.“

Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim:

„Jeder Impfstoff schützt davor, schwer zu erkranken, nicht mehr selbst atmen zu können odergar an der Infektion zu sterben. Auch die passive Immunisierung mit den neuen Antikörpern kann sich in Zukunft im Falle einer Infektion bei denen die noch keinen Termin zur Impfung erhalten haben, günstig auf den Verlauf auswirken.“

Martin Pin, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) und Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Florence Nightingale Krankenhaus Düsseldorf:

„Alle zugelassenen Impfstoffe sind wirksam und schützen sehr gut vor schweren Verläufen von COVID-19. Mit der Impfung schützt man nicht nur sich selbst, jeder Geimpfte leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie.“

Prof. Dr. med. Jan Gummert, Ärztlicher Direktor des Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein Westfalen, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum:

„Die missverständliche Diskussion um die Wirksamkeit von dem AstraZeneca Impfstoff kostet Menschenleben, da sich viele Menschen wegen angeblich schlechter Wirksamkeit des Impfstoffs nicht schützen wollen. Der AstraZeneca Impfstoff ist wirksam und schützt genauso vor schwerwiegenden Verläufen wie die anderen zugelassenen Impfstoffe.“

Prof. Dr. med. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn:

„Alle verfügbaren Impfstoffe sind in ihrer Wirksamkeit gleichwertig. Jeder, der sich impfen lässt, trägt zur Bekämpfung der Pandemie bei!“


Autor: Pressestelle
Abteilung: Pressestelle
Veröffentlicht: 03.03.2021



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Die Diskussion um „guten“ oder „schlechten“ Impfstoff kritisieren führende Mediziner aus NRW: Der Vergleich der verschiedenen Impfstoffe bedeute nicht, dass der eine Impfstoff besser schütze als der andere. Viel wichtiger sei das bisher hervorragende Ergebnis sämtlicher Studien zu den verfügbaren COVID-19-Impfstoffen. Diese zeigen durchweg: Vollständig geimpfte Personen sind sehr gut vor schweren Covid-19-Verläufen und Komplikationen geschützt. Kein einziger geimpfter Proband der Studien von AstraZeneca, BioNTech/Pfizer, Johnson & Johnson, Moderna, Novavax, Sinovac und Sputnik V musste wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus, kein einziger starb. Alle Impfstoffe schützen sehr gut.

„Wer den AstraZeneca-Impfstoff für minderwertig hält, liegt also falsch“, erklärt Prof. Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen.

Laut einer aktuellen Mitteilung der Universität von Edinburgh zeigen Vorabdaten zu einer Studie, dass bereits die Erstimpfung mit AstraZeneca zu 94 Prozent eine COVID-19 assoziierte Krankenhausbehandlung verhindert. „Ein solcher Verlauf einer Corona-Erkrankung ist damit deutlich milder. Dies würde uns medizinisch und gesellschaftlich in eine ganz andere Lage als heute versetzen“, sagt Prof. Dr. Christian Karagiannidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim. „Dass ein Geimpfter mit Covid-19 bei mir auf der Intensivstation behandelt werden muss – oder gar stirbt – werden wir in Zukunft nur sehr selten sehen!“

So sind sich führende Mediziner aus NRW einig: „Die zugelassenen Impfstoffe verhindern, dass Geimpfte ernsthaft krank werden. Und das ist derzeit, mitten in der Pandemie, das Wichtigste!“

 

Aussagen bekannter Mediziner aus NRW:

Prof. Dr. med. Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen:

„Jeder Patient, der nicht bei uns auf der Intensivstation landet, ist jede Mühe wert. Selbst wer einen schweren COVID-19-Verlauf übersteht, muss sich monatelang zurück ins Leben kämpfen.“

Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und Leiter des ECMO-Zentrums der Lungenklinik Köln-Merheim:

„Jeder Impfstoff schützt davor, schwer zu erkranken, nicht mehr selbst atmen zu können odergar an der Infektion zu sterben. Auch die passive Immunisierung mit den neuen Antikörpern kann sich in Zukunft im Falle einer Infektion bei denen die noch keinen Termin zur Impfung erhalten haben, günstig auf den Verlauf auswirken.“

Martin Pin, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) und Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Florence Nightingale Krankenhaus Düsseldorf:

„Alle zugelassenen Impfstoffe sind wirksam und schützen sehr gut vor schweren Verläufen von COVID-19. Mit der Impfung schützt man nicht nur sich selbst, jeder Geimpfte leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie.“

Prof. Dr. med. Jan Gummert, Ärztlicher Direktor des Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein Westfalen, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum:

„Die missverständliche Diskussion um die Wirksamkeit von dem AstraZeneca Impfstoff kostet Menschenleben, da sich viele Menschen wegen angeblich schlechter Wirksamkeit des Impfstoffs nicht schützen wollen. Der AstraZeneca Impfstoff ist wirksam und schützt genauso vor schwerwiegenden Verläufen wie die anderen zugelassenen Impfstoffe.“

Prof. Dr. med. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn:

„Alle verfügbaren Impfstoffe sind in ihrer Wirksamkeit gleichwertig. Jeder, der sich impfen lässt, trägt zur Bekämpfung der Pandemie bei!“

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