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Jahrestagung in Kassel: DGINA zieht positive Kongress-Bilanz

Unter dem Motto „Kraftpaket Notaufnahme“ kamen ca. 1.150 Teilnehmer:innen zum Präsenzkongress nach Hessen, bei dem eine strikte 2G-Regel galt. Besonders auffällig war das hohe Interesse des medizinischen Nachwuchses. Über 100 Studierende hatten sich registriert – das sind mehr als doppelt so viele wie beim letzten Präsenzkongress 2019. Auch überdurchschnittlich viele Pflegende nahmen an der Jahrestagung teil.
 
Der Kongressveranstalter Conventus konnte 46 Sponsoren und Aussteller gewinnen, die sich in der 400 Quadratmeter umfassenden Industrieausstellung den Besucher:innen präsentierten. Acht Industriesessions wurde abgehalten.
 
43 wissenschaftliche Sessions, 21 Sitzungen, 8 Workshops und 4 Sondersessions
 
Das Programm, das die Kongresspräsidenten Dr. Daniel Kiefl und Dr. Klaus Weber mit Unterstützung des Kongresssekretärs Patrick Müller-Nolte zusammengestellt hatten, bot auch in diesem Jahr etliche Höhepunkte. Insgesamt gab es 102 Vorträge, davon vier online. Die Referent:innen präsentierten darin die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um die leitliniengerechte Versorgung kritisch Kranker und Verletzter in den interdisziplinären Notaufnahmen. „Besondere Highlights waren sicherlich die Sondersession zum Thema Hochwasser, bei der es Standing Ovations für die Referierenden gab – und die Verleihung des Hans Werner Feder Preises in Anwesenheit des 87-Jährigen Namensgebers“, resümiert Daniel Kiefl. Der Kongresspräsident freut sich auch darüber, dass das selbst gesteckte Ziel einer Frauenquote von mindestens 30 Prozent der Referent:innen auf den Podien erreicht werden konnte.
 
Neben den fachwissenschaftlichen Vorträgen gab es mehrere Sessions, die aktuelle gesundheitspolitische Fragen und die Zukunft der Notfallversorgung beleuchteten, darunter die traditionelle politische Podiumsdiskussion. DGINA-Präsident Martin Pin, Prof. Dr. Gabriele Meyer (Pflegewissenschaftlerin Universität Halle) und Dr. Wulf-Dietrich Leber (GKV-Spitzenband) diskutierten unter anderem über die Themen überfüllte Notaufnahmen und die politische Neuorientierung in der Ausgestaltung der Notfallversorgung in Anlehnung an den GB-A Beschluss und die Vorschläge des Sachverständigenrates.
 
Die Veranstaltungen der Young DGINA, die auch in diesem Jahr einen eigenen Kongressstrang organisiert hatte, fanden wieder großen Anklang. Das vor einigen Jahren von den Youngsters eingeführte Speed-Networking hat sich inzwischen als fester Kongressbestandteil etabliert.
 
Einen Rekord gab es bei den Preisverleihungen: Neben dem David Williams Award und den vier Posterpreisen wurden in Kassel zwei neu ausgelobte Preise verliehen: Der Hans Werner Feder Preis für besonders innovative Projekte und Ideen in der Notfallmedizin sowie ein Preis für die beste Pflegefacharbeit.
 
David Willliams Award geht an Bernhard Kumle und Michael Bernhard
 
Den David Williams Award erhielten in diesem Jahr Prof. Dr. Bernard Kumle (Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin Schwarzwald-Baar Klinikum) und Prof. Dr. Michael Bernhard (Ärztlicher Leiter Zentrale Notaufnahme Universitätsklinikum Düsseldorf) für die Erforschung und Weiterentwicklung des nicht-traumatologischen Schockraummanagements in Deutschland. Mit diesem Preis ehrt die DGINA seit 2014 herausragende Leistungen in der fachübergreifenden Notfallmedizin.
 
Benannt ist der Preis nach dem –­ kürzlich verstorbenen – Dr. David Williams, der vor 50 Jahren als Pionier der britischen Notfallmedizin maßgeblich an der Einführung des Facharztes für Notfallmedizin in England beteiligt war.
 
In seiner Laudatio danke DGINA-Präsident Martin Pin den Preisträgern dafür, dass sie die „Mission Impossible, die Schockraum-Versorgung In Deutschland zu erforschen und zu verbessern, auf sich genommen haben“. Sie hätten nicht nur die wesentliche wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet initiiert, angetrieben und selbst geleistet sowie als erste umfassend dazu publiziert – es sei ihnen außerdem gelungen, Menschen für dieses Thema zu begeistern.
 
Hans Werner Feder Preis in Anwesenheit des Namensgebers verliehen
 
Den neu ausgelobten Hans Werner Feder Preis für besonders innovative Projekte und Ideen in der Notfallmedizin erhielten Dr. Tobias Mühling für seine Arbeit STEP-VR, Lernen mit Virtual Reality (1. Preis) sowie Dr. Andreas Fichtner und Frank Reuter für ihre Arbeit und Entwicklung eines „Tactical Medical Mining Rescue Course“ zur taktischen Rettung bei Grubenunglücken (2. Preis).
 
Der Namensgeber des Preises, der 87-jährige Kasseler Arzt Hans Werner Feder, war bei der Preisverleihung persönlich anwesend. Im Jahr 1967 hatte er als 33-Jähriger das erste Pilotprojekt zur Luftrettung mit Hubschraubern ins Leben gerufen. Mit dem Preis sollen einerseits zukunftsweisende Projekte finanziell gefördert werden; andererseits soll den Initiatoren dadurch auch der Zugang zu Öffentlichkeit, Fachkreisen und Netzwerken erleichtert werden.
 
„Die Intention dieses Preises ist, Mut zu machen und jungen Kolleginnen und Kollegen aus der Notfallmedizin und Notfallpflege zu sagen, dass Ideen und Visionen – und mögen sie anfangs noch so absonderlich erscheinen – immer auch die Geburtsstunde zu etwas Großem sein können. Sich nicht entmutigen zu lassen, wenn man zunächst keine Unterstützer findet. Selbst die Kraft zu entwickeln und an seiner Idee festzuhalten, wenn man davon überzeugt ist“, sagte Laudator Martin Pin.
 
Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro wird von notfallmedizinkurs.de gestiftet, einem Fortbildungsformat, das sich ebenfalls durch ein innovatives Konzept auszeichnet. Vertreten wird es durch Dr. Thomas Plappert.
 
Drei Pflegekräfte teilen sich den Preis für die beste Pflegefacharbeit
 
Zum ersten Mal wurde ein Preis für die beste Pflegefacharbeit des Jahres verliehen. Die bisherige DGINA-Vizepräsidentin Margot Dietz-Wittstock sieht darin die logische Folge der erfreulichen Entwicklung, dass Notfallpflegende zunehmend ihre Kompetenz in der Öffentlichkeit zeigen. „Inzwischen fließen die Ergebnisse von qualifizierten pflegerischen Arbeiten zur Notaufnahme auch in die Kongressprogramme ein“, erklärt die künftige Pflegerische Leiterin der DGINA-Akademie.
 
Drei Autor:innen konnten sich über die Auszeichnung freuen: Auf Platz 1 wählte die Jury die Arbeit „Welche Auswirkungen hat die aktuelle COVID-19- Pandemie auf die Teamarbeit und das Befinden der Mitarbeiter der interdisziplinaren Notaufnahme am Katharinenhospital Stuttgart?“ von Benita Jaschke (Remseck a.N./DE) Katharinenhospital Stuttgart. Auf die Plätze 2 und 3 kamen die Arbeiten „Geschlechtsspezifische Medizin und dessen Aspekte bei der koronaren Herzkrankheit“ von Jenny Nüchter (Bremen/DE) - Klinikum Bremen Ost sowie „Die Übergabe im Notfallzentrum und die Rolle der Notfallpflege“ von Phillip Sauermann (Bonn/DE) -Uniklinik Bonn.
 
Sieger der Posterpreise
 
Auch in diesem Jahr wurden wieder drei Posterpreise vergeben:
 
1. Posterpreis: „Multizentrische, kontrollierte Kohortenstudie zur strukturierten Ersteinschätzung in der Notaufnahme mittels intelligentem Assistenzdienst OPTINOFA – eine Interimsanalyse.“ – Referentin: Sabine Blaschke (Göttingen/DE); Autoren: Elisabeth Nyoungui (Göttingen/DE), Marina V. Karg (Fürth/DE), Marc Wieckenberg (Göttingen/DE), Katrin Esslinger (Göttingen/DE), Kerstin Pischek-Koch (Göttingen/DE), Stefanie Wache (Göttingen/DE), Michael Schmucker (Heilbronn/DE), Martin Haag (Heilbronn/DE), Dagmar Krefting (Göttingen/DE), Rajan Somasundaram (Berlin/DE), Harald Dormann (Fürth/DE), Sabine Blaschke (Göttingen/DE).
 
2. Posterpreis: „SIMARENA - Eine randomisierte kontrollierte Studie zu den Auswirkungen der 180° Simulationsarena SimArena Magdeburg auf das Stressempfinden und die Reanimationsqualität Medizinstudierender“ – Referent: Philipp Kümpers (Münster/DE); Autoren: Luisa Korf (Münster/DE), Markus Finke (Münster/DE), Hermann Pavenstädt (Münster/DE), Philipp Kümpers (Münster/DE), Alexandros Rovas (Münster/DE).

3. Posterpreis: „Eignung des Manchester Triage Systems zur Weiterleitung nicht-dringlicher Notaufnahmepatienten in die kassenärztliche Notfallversorgung“ – Referent: Niklas Leschowski (Magdeburg/DE); Autoren: Niklas Leschowski (Magdeburg/DE), Sabine Darius (Magdeburg/DE), Juliane Wolter (Magdeburg/DE), Irina Böckelmann (Magdeburg/DE), Katrin Borucki (Magdeburg/DE), Dorothea Hempel (Magdeburg, Hamburg/DE), Rüdiger Christian Braun-Dullaeus (Magdeburg/DE).

Zum Abstractband
 
Mitgliederversammlung und Vorstandswahl
 
Im Rahmen der Jahrestagung fand wieder die jährliche Mitgliederversammlung der DGINA stand. In diesem Jahr waren die Wahlen zum Vorstand der zentrale Punkt auf der Agenda. Neu gewählt bzw. im Amt bestätigt wurden Martin Pin als Präsident, Christian Wrede, Harald Dormann, Andreas Hüfner und Patrick Dormann als Vizepräsidenten sowie Ranka Marohl als Schatzmeisterin.
 
Nicht mehr kandidiert haben bzw. aus dem Vorstand ausgeschieden sind: Margot Dietz-Wittstock, bisher Vizepräsidentin und zukünftig Pflegerische Leitung der DGINA-Akademie, Christoph Dodt, bisher Pastpräsident und zukünftig Ärztliche Leitung der DGINA-Akademie, Raik Schäfer, bisher Vizepräsident und designierter Generalsekretär sowie Daniel Kiefl, bisheriger Schatzmeister der DGINA.


Autor: Pressestelle
Abteilung: Pressestelle
Veröffentlicht: 10.12.2021



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Unter dem Motto „Kraftpaket Notaufnahme“ kamen ca. 1.150 Teilnehmer:innen zum Präsenzkongress nach Hessen, bei dem eine strikte 2G-Regel galt. Besonders auffällig war das hohe Interesse des medizinischen Nachwuchses. Über 100 Studierende hatten sich registriert – das sind mehr als doppelt so viele wie beim letzten Präsenzkongress 2019. Auch überdurchschnittlich viele Pflegende nahmen an der Jahrestagung teil.
 
Der Kongressveranstalter Conventus konnte 46 Sponsoren und Aussteller gewinnen, die sich in der 400 Quadratmeter umfassenden Industrieausstellung den Besucher:innen präsentierten. Acht Industriesessions wurde abgehalten.
 
43 wissenschaftliche Sessions, 21 Sitzungen, 8 Workshops und 4 Sondersessions
 
Das Programm, das die Kongresspräsidenten Dr. Daniel Kiefl und Dr. Klaus Weber mit Unterstützung des Kongresssekretärs Patrick Müller-Nolte zusammengestellt hatten, bot auch in diesem Jahr etliche Höhepunkte. Insgesamt gab es 102 Vorträge, davon vier online. Die Referent:innen präsentierten darin die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um die leitliniengerechte Versorgung kritisch Kranker und Verletzter in den interdisziplinären Notaufnahmen. „Besondere Highlights waren sicherlich die Sondersession zum Thema Hochwasser, bei der es Standing Ovations für die Referierenden gab – und die Verleihung des Hans Werner Feder Preises in Anwesenheit des 87-Jährigen Namensgebers“, resümiert Daniel Kiefl. Der Kongresspräsident freut sich auch darüber, dass das selbst gesteckte Ziel einer Frauenquote von mindestens 30 Prozent der Referent:innen auf den Podien erreicht werden konnte.
 
Neben den fachwissenschaftlichen Vorträgen gab es mehrere Sessions, die aktuelle gesundheitspolitische Fragen und die Zukunft der Notfallversorgung beleuchteten, darunter die traditionelle politische Podiumsdiskussion. DGINA-Präsident Martin Pin, Prof. Dr. Gabriele Meyer (Pflegewissenschaftlerin Universität Halle) und Dr. Wulf-Dietrich Leber (GKV-Spitzenband) diskutierten unter anderem über die Themen überfüllte Notaufnahmen und die politische Neuorientierung in der Ausgestaltung der Notfallversorgung in Anlehnung an den GB-A Beschluss und die Vorschläge des Sachverständigenrates.
 
Die Veranstaltungen der Young DGINA, die auch in diesem Jahr einen eigenen Kongressstrang organisiert hatte, fanden wieder großen Anklang. Das vor einigen Jahren von den Youngsters eingeführte Speed-Networking hat sich inzwischen als fester Kongressbestandteil etabliert.
 
Einen Rekord gab es bei den Preisverleihungen: Neben dem David Williams Award und den vier Posterpreisen wurden in Kassel zwei neu ausgelobte Preise verliehen: Der Hans Werner Feder Preis für besonders innovative Projekte und Ideen in der Notfallmedizin sowie ein Preis für die beste Pflegefacharbeit.
 
David Willliams Award geht an Bernhard Kumle und Michael Bernhard
 
Den David Williams Award erhielten in diesem Jahr Prof. Dr. Bernard Kumle (Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin Schwarzwald-Baar Klinikum) und Prof. Dr. Michael Bernhard (Ärztlicher Leiter Zentrale Notaufnahme Universitätsklinikum Düsseldorf) für die Erforschung und Weiterentwicklung des nicht-traumatologischen Schockraummanagements in Deutschland. Mit diesem Preis ehrt die DGINA seit 2014 herausragende Leistungen in der fachübergreifenden Notfallmedizin.
 
Benannt ist der Preis nach dem –­ kürzlich verstorbenen – Dr. David Williams, der vor 50 Jahren als Pionier der britischen Notfallmedizin maßgeblich an der Einführung des Facharztes für Notfallmedizin in England beteiligt war.
 
In seiner Laudatio danke DGINA-Präsident Martin Pin den Preisträgern dafür, dass sie die „Mission Impossible, die Schockraum-Versorgung In Deutschland zu erforschen und zu verbessern, auf sich genommen haben“. Sie hätten nicht nur die wesentliche wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet initiiert, angetrieben und selbst geleistet sowie als erste umfassend dazu publiziert – es sei ihnen außerdem gelungen, Menschen für dieses Thema zu begeistern.
 
Hans Werner Feder Preis in Anwesenheit des Namensgebers verliehen
 
Den neu ausgelobten Hans Werner Feder Preis für besonders innovative Projekte und Ideen in der Notfallmedizin erhielten Dr. Tobias Mühling für seine Arbeit STEP-VR, Lernen mit Virtual Reality (1. Preis) sowie Dr. Andreas Fichtner und Frank Reuter für ihre Arbeit und Entwicklung eines „Tactical Medical Mining Rescue Course“ zur taktischen Rettung bei Grubenunglücken (2. Preis).
 
Der Namensgeber des Preises, der 87-jährige Kasseler Arzt Hans Werner Feder, war bei der Preisverleihung persönlich anwesend. Im Jahr 1967 hatte er als 33-Jähriger das erste Pilotprojekt zur Luftrettung mit Hubschraubern ins Leben gerufen. Mit dem Preis sollen einerseits zukunftsweisende Projekte finanziell gefördert werden; andererseits soll den Initiatoren dadurch auch der Zugang zu Öffentlichkeit, Fachkreisen und Netzwerken erleichtert werden.
 
„Die Intention dieses Preises ist, Mut zu machen und jungen Kolleginnen und Kollegen aus der Notfallmedizin und Notfallpflege zu sagen, dass Ideen und Visionen – und mögen sie anfangs noch so absonderlich erscheinen – immer auch die Geburtsstunde zu etwas Großem sein können. Sich nicht entmutigen zu lassen, wenn man zunächst keine Unterstützer findet. Selbst die Kraft zu entwickeln und an seiner Idee festzuhalten, wenn man davon überzeugt ist“, sagte Laudator Martin Pin.
 
Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro wird von notfallmedizinkurs.de gestiftet, einem Fortbildungsformat, das sich ebenfalls durch ein innovatives Konzept auszeichnet. Vertreten wird es durch Dr. Thomas Plappert.
 
Drei Pflegekräfte teilen sich den Preis für die beste Pflegefacharbeit
 
Zum ersten Mal wurde ein Preis für die beste Pflegefacharbeit des Jahres verliehen. Die bisherige DGINA-Vizepräsidentin Margot Dietz-Wittstock sieht darin die logische Folge der erfreulichen Entwicklung, dass Notfallpflegende zunehmend ihre Kompetenz in der Öffentlichkeit zeigen. „Inzwischen fließen die Ergebnisse von qualifizierten pflegerischen Arbeiten zur Notaufnahme auch in die Kongressprogramme ein“, erklärt die künftige Pflegerische Leiterin der DGINA-Akademie.
 
Drei Autor:innen konnten sich über die Auszeichnung freuen: Auf Platz 1 wählte die Jury die Arbeit „Welche Auswirkungen hat die aktuelle COVID-19- Pandemie auf die Teamarbeit und das Befinden der Mitarbeiter der interdisziplinaren Notaufnahme am Katharinenhospital Stuttgart?“ von Benita Jaschke (Remseck a.N./DE) Katharinenhospital Stuttgart. Auf die Plätze 2 und 3 kamen die Arbeiten „Geschlechtsspezifische Medizin und dessen Aspekte bei der koronaren Herzkrankheit“ von Jenny Nüchter (Bremen/DE) - Klinikum Bremen Ost sowie „Die Übergabe im Notfallzentrum und die Rolle der Notfallpflege“ von Phillip Sauermann (Bonn/DE) -Uniklinik Bonn.
 
Sieger der Posterpreise
 
Auch in diesem Jahr wurden wieder drei Posterpreise vergeben:
 
1. Posterpreis: „Multizentrische, kontrollierte Kohortenstudie zur strukturierten Ersteinschätzung in der Notaufnahme mittels intelligentem Assistenzdienst OPTINOFA – eine Interimsanalyse.“ – Referentin: Sabine Blaschke (Göttingen/DE); Autoren: Elisabeth Nyoungui (Göttingen/DE), Marina V. Karg (Fürth/DE), Marc Wieckenberg (Göttingen/DE), Katrin Esslinger (Göttingen/DE), Kerstin Pischek-Koch (Göttingen/DE), Stefanie Wache (Göttingen/DE), Michael Schmucker (Heilbronn/DE), Martin Haag (Heilbronn/DE), Dagmar Krefting (Göttingen/DE), Rajan Somasundaram (Berlin/DE), Harald Dormann (Fürth/DE), Sabine Blaschke (Göttingen/DE).
 
2. Posterpreis: „SIMARENA - Eine randomisierte kontrollierte Studie zu den Auswirkungen der 180° Simulationsarena SimArena Magdeburg auf das Stressempfinden und die Reanimationsqualität Medizinstudierender“ – Referent: Philipp Kümpers (Münster/DE); Autoren: Luisa Korf (Münster/DE), Markus Finke (Münster/DE), Hermann Pavenstädt (Münster/DE), Philipp Kümpers (Münster/DE), Alexandros Rovas (Münster/DE).

3. Posterpreis: „Eignung des Manchester Triage Systems zur Weiterleitung nicht-dringlicher Notaufnahmepatienten in die kassenärztliche Notfallversorgung“ – Referent: Niklas Leschowski (Magdeburg/DE); Autoren: Niklas Leschowski (Magdeburg/DE), Sabine Darius (Magdeburg/DE), Juliane Wolter (Magdeburg/DE), Irina Böckelmann (Magdeburg/DE), Katrin Borucki (Magdeburg/DE), Dorothea Hempel (Magdeburg, Hamburg/DE), Rüdiger Christian Braun-Dullaeus (Magdeburg/DE).

Zum Abstractband
 
Mitgliederversammlung und Vorstandswahl
 
Im Rahmen der Jahrestagung fand wieder die jährliche Mitgliederversammlung der DGINA stand. In diesem Jahr waren die Wahlen zum Vorstand der zentrale Punkt auf der Agenda. Neu gewählt bzw. im Amt bestätigt wurden Martin Pin als Präsident, Christian Wrede, Harald Dormann, Andreas Hüfner und Patrick Dormann als Vizepräsidenten sowie Ranka Marohl als Schatzmeisterin.
 
Nicht mehr kandidiert haben bzw. aus dem Vorstand ausgeschieden sind: Margot Dietz-Wittstock, bisher Vizepräsidentin und zukünftig Pflegerische Leitung der DGINA-Akademie, Christoph Dodt, bisher Pastpräsident und zukünftig Ärztliche Leitung der DGINA-Akademie, Raik Schäfer, bisher Vizepräsident und designierter Generalsekretär sowie Daniel Kiefl, bisheriger Schatzmeister der DGINA.

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