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Streik Vivantes/Charité: Stellungnahme und Aufruf der DGINA LG Berlin

Durch streikbedingte Einschränkungen in der peripher-stationären Versorgung und z.T. auch bei den Intensivkapazitäten kommt es zu weiteren Verzögerungen der Übernahme von Notfallpatienten aus Notaufnahmen. Hierdurch sind längere Aufenthalte der Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmen bzw. Weiterverlegung nach Erstbehandlung zu erwarten und vermehrte Abmeldungen der Notaufnahmen sind absehbar. Zu dieser Mehrarbeit in den Notaufnahmen der bestreikten Häuser kommt auch die Mehrarbeit in den Notaufnahmen der nicht bestreikten Häuser durch Zunahme der Patientenströme. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass das pflegerische Personal in einigen Notaufnahmen nicht vollumfänglich zur Verfügung steht.

Als Landesgruppe der DGINA vertreten wir die Notaufnahmen Berlins und plädieren trotz allem Verständnis für die Ziele der Streikenden für die vollumfängliche Sicherstellung der Notfallversorgung. Das schließt auch die Weiterbehandlung von Notfallpatientinnen und -patienten in den bestreikten Häusern ein. Dieser Mehrarbeit muss durch adäquate Schichtbesetzungen Rechnung getragen werden. Es darf zu keinem Zeitpunkt die Patientensicherheit gefährdet sein.

Wir sehen die Geschäfts- bzw. Verwaltungsleitungen aller Kliniken sowie die Streikleitungen in der Verantwortung, in diesem Sinne angemessen zu handeln.

Hendrike Stein/Slatomir Wenske
für die DGINA Landesgruppe Berlin

 

Kontakt Landesgruppe:


Hendrike Stein (Sprecherin)
E-Mail: hendrike.stein@dgina.de
Tel.: +49 170/5814764


Slatomir Wenske (stellv. Sprecher)
E-Mail: berlin@dgina.de
Tel.: +49 15116356240


Autor: Pressestelle/LG Berlin
Abteilung: Pressestelle
Veröffentlicht: 10.09.2021



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Durch streikbedingte Einschränkungen in der peripher-stationären Versorgung und z.T. auch bei den Intensivkapazitäten kommt es zu weiteren Verzögerungen der Übernahme von Notfallpatienten aus Notaufnahmen. Hierdurch sind längere Aufenthalte der Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmen bzw. Weiterverlegung nach Erstbehandlung zu erwarten und vermehrte Abmeldungen der Notaufnahmen sind absehbar. Zu dieser Mehrarbeit in den Notaufnahmen der bestreikten Häuser kommt auch die Mehrarbeit in den Notaufnahmen der nicht bestreikten Häuser durch Zunahme der Patientenströme. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass das pflegerische Personal in einigen Notaufnahmen nicht vollumfänglich zur Verfügung steht.

Als Landesgruppe der DGINA vertreten wir die Notaufnahmen Berlins und plädieren trotz allem Verständnis für die Ziele der Streikenden für die vollumfängliche Sicherstellung der Notfallversorgung. Das schließt auch die Weiterbehandlung von Notfallpatientinnen und -patienten in den bestreikten Häusern ein. Dieser Mehrarbeit muss durch adäquate Schichtbesetzungen Rechnung getragen werden. Es darf zu keinem Zeitpunkt die Patientensicherheit gefährdet sein.

Wir sehen die Geschäfts- bzw. Verwaltungsleitungen aller Kliniken sowie die Streikleitungen in der Verantwortung, in diesem Sinne angemessen zu handeln.

Hendrike Stein/Slatomir Wenske
für die DGINA Landesgruppe Berlin

 

Kontakt Landesgruppe:


Hendrike Stein (Sprecherin)
E-Mail: hendrike.stein@dgina.de
Tel.: +49 170/5814764


Slatomir Wenske (stellv. Sprecher)
E-Mail: berlin@dgina.de
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Stellungnahme Original
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