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Rettungsdienst in Gefahr – Gemeinsame Stellungnahme der notfallmedizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände

03. Juni 2026

Rettungsdienst in Gefahr – Gemeinsame Stellungnahme der notfallmedizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände

Gemeinsame Erklärung von:
Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND),
Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland (BV ÄLRD),
Bundesverband für Bildung im Rettungswesen (BV BRW),
Deutscher Berufsverband Rettungsdienst (DBRD),
Deutsche Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA),
Fachverband Leitstellen (FVLST)

Die Reform der Notfallversorgung ist notwendig – aber ohne Finanzierungsgrundlage nicht umsetzbar

Die unterzeichnenden Fachgesellschaften und Berufsverbände unterstützen ausdrücklich die Zielrichtung der geplanten Reform der Notfallversorgung. Die Neustrukturierung der Patientensteuerung, die stärkere Verzahnung von Rettungsdienst, Leitstellen und ambulanter Versorgung sowie die Maßnahmen zur Vermeidung unnötiger Kliniktransporte sind wichtige und überfällige Schritte.

Die Beteiligten sind bereit, die Reform konstruktiv mitzugestalten und Verantwortung für deren Umsetzung zu übernehmen. Die geplanten Veränderungen gehen jedoch mit erheblichen Anforderungen an Ausbildung, Fortbildung, Qualitätssicherung, Technik, Leitstellenstrukturen und Einsatzkonzepte einher. 

Diese Transformation benötigt Investitionen und langfristig eine transparente, verlässliche Finanzierung. Mit großer Sorge sehen die unterzeichnenden Organisationen die aktuellen Regelungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. In der vorliegenden Form werden die notwendigen Entwicklungen im Rettungsdienst strukturell verhindert und die Ziele der Notfallreform können nicht erreicht werden.

Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme vom 03.06.2026

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  • Veröffentlicht: 03. Juni 2026

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