Rektale Suppositorien – wie applizieren?

Vor kurzem bin ich wieder über einen älteren Artikel zur Applikation von Suppositorien gestolpert. Wirklich witziger Beitrag im Lancet aus 1991,

Die Kollegen aus Kairo wollten wissen, wie üblicherweise die ärztlichen Kollegen und Pflegenden ein Zäpfchen verabreichen: Richtig, die „dicke Seite“ (=Apex) als Erstes. Anschließend haben Sie systematisch untersucht, was dann tatsächlich die bessere Methode ist: Sehr überraschend ist, dass die Applikation von der „Basis“ her (also anders als von uns üblicherweise gemacht und von den Herstellern empfohlen) eine bessere Retention erstellt.
Grund, die eigene Praxis zu ändern? Weiss es nicht. Was denken Sie? Jedenfalls sollten wir nicht vergessen, dass es auch in der Notfallmedizin nicht immer der intravenöse oder intraossäre Zugang sein muss. Auch die rektale Applikation oder auch die nasale Applikation von Medikamenten (mit z.B. dem MAD Applikationsdevice) sind wichtige Alternativen. Auch auf die hohen Konzentrationen der zu verabreichenden Medikamente achten!

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