Politics go on ….

Vor nicht allzu langer Zeit, habe ich einen Meinungsbeitrag aus dem Deutschen Ärzteblatt gepostet und kommentiert ….

In einer aktuellen Ausgabe bezieht die britische notfallmedizinische Notfallgesellschaft zu obigen Meinungsbeitrag Stellung: In einem wirklich exzellent geschriebenen Leserbrief stellen der Vorsitzende des „Royal College of Emergency Physicians“ und die Präsidentin der „Europäischen Gesellschaft für Notfallmedizin (EuSEM)“ sachlich und sehr überzeugend eine wirklich andere Sichtweise dar. Exzellent geschriebener Leserbrief, der einen wirklich als „Zerrbild“ wahrgenommenen Beitrag exzellent und freundlich kommentiert.

Spannende DGINA Tagung in Köln … mach jetzt weiter. Bis zum nächsten mal, Stay tuned.

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Ein Gedanke zu „Politics go on ….

  1. Da muss man nicht nur nach England schauen, wenn man solche Dinge erleben will. Die Situation ist in Schweden mit Einfuehrung der „Eigenständigkeit von hospitaler Notfallmedizin“ nicht anders. Die Notaufnahme ist eine in vielen Häsuern eine eigene Abteilung – neben Innerer, Chirurgie, Orthopädie …. Es gibt fuer die einzelnen Disziplinen keinen Grund, einen Patienten entgegen zu nehmen und die Notaufnahme zu leeren, wenn die Bettensituation schon angespannt ist. Umgekehrt ist es fuer uns als Orthopäden in Notaufnahmen nach dem alten Arbeitsstil relativ einfach, die eigenen Abteilungen auch ueber die Bettenzahl zu fuellen. Quasi eine Unmöglichkeit, wenn das ein Akutarzt (Akutläkare) versuchen wuerde. Ich sehe hier, dass das System an sich gescheitert ist.
    Durch die Eigenständigkeit der Notfallmedizin wurde eine Kluft geschaffen. Gleichzeitig jedoch ein zahnloser Tiger, wenn die Abteilung nicht ueber Betten verfuegt, die das Hauptproblem lösen können – nämlich dass Kranke die notwendige Pflege und Behandlung erhalten ueber eine 24h Behandlung hinaus.
    Und wenn man die Problematik in ihrer vollen Ausprägung erleben will, dann muss man sich die Situation anschauen, wenn ein Notaufaufnahmearzt einen Platz auf einer Intensiv Abteilung braucht. Da kann man leider regelmässig erleben, dass erst bei Reanimationspflicht die Intensiv-Indikation ernst genommen wird.
    Zusammenfassend etwas, was in solcher Ausprägung in Deutschland nicht vor kommt. Ich habe es zumindest niemals als Notarzt und klinischer Arzt in Deutschland so ausgeprägt erlebt.

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