Der Blinde erklärt dem Blinden

In der Notfallmedizin gilt es nicht nur, rasch in lebensbedrohlichen Situationen Entscheidungen zu treffen und eine hohe Handlungskompetenz zu zeigen. Weiterlesen

Less is more ….

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde am Montag ein hochinteressantes (und brisantes) Thema aufgegriffen: Wenn Ärzte (im konkreten Fall Kardiologen) auf Kongress sind, dann hat es welche Auswirkungen auf die Sterblichkeit der betroffenen Kliniken? Weiterlesen

News on Acute Heart Failure: RELAX-AHF Studie

Vor kurzem habe ich mich wieder gefragt, was in Deutschland unter „Notfallmedizin“ verstanden wird: Eigentlich nur die „Normalisierung“ von pathologisch veränderten Vitalparametern. Dass aber die ersten Schritte der Therapie maßgeblich den weiteren Verlauf der Erkrankungen von Betroffenen beeinflussen können (bestes Beispiel sind wichtige Tracerdiagnosen wie Sepsis, ACS, Stroke etc.) überträgt sich erst langsam in das Systemwissen.

Ähnlich verhält es sich aus meiner Sicht bei der Therapie der akuten Herzinsuffizienz: Die Verabreichung von hohen Dosen an Diuretika (meist Furosemid) lindert zwar die Symptomatologie „Atemnot“, ist aber mit einer erhöhten Sterblichkeit assoziiert. Vermutlich wäre die Gabe von hochdosierten Nitraten sehr wünschenswert …. aber entweder vergisst man die Applikation von Nitraten komplett oder wendet zu geringe Dosen ein (Zieldosis mit Perfusor: 6-8mg/h!!! Erst dann wird eine Wirkung auf das arterielle System erreicht!!). Zusammenfassend bin ich überzeugt, dass die frühe und korrekte Therapie der Herzinsuffizienz (niedrig dosiert Furosemid; hochdosiert Nitrate) den Krankheitsverlauf von Betroffenen positiv beeinflussen wird. Aber die Datenlage ist mau!

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